Multikulturelle Kompetenz von Logopäden/innen in Ausbildung und Beruf – die Praxis im Europa der Kulturenvielfalt

 

Julie Marshall (j.e.marshall@mmu.ac.uk)

Juliet Goldbart

Research Institute of Health and Social Change

Faculty of Health and Social Care

Manchester Metropolitan University

Manchester, United Kingdom

 

Studierende der Logopädie und ausgebildete Logopäden und Logopädinnen müssen immer häufiger in der Lage sein, in einem von kultureller Vielfalt geprägten Umfeld zu arbeiten. Da sowohl die Studierenden als auch die ausgebildeten Logopäden/innen heutzutage immer mobiler werden, müssen Überlegungen angestellt werden, wie in den sprachtherapeutischen Berufen sichergestellt werden kann, dass Therapeuten in Europa und darüber hinaus kulturübergreifende Kompetenzen erwerben.

Dieses Referat wird sich mit drei Themen befassen:

­          Mit einer neuen Studie über die Erfahrungen heutiger und ehemaliger internationaler Studierender, die im Vereinigten Königreich Logopädie studieren oder studiert haben (Marshall, Goldbart und Evans, 2004; Goldbart, Marshall und Evans, 2005).

­          Mit einer Universität im Vereinigten Königreich, an der die Studierenden kulturübergreifende Kompetenzen erwerben sollen.

­          Mit der Arbeit einer Berufsorganisation (Royal College of Speech and Language Therapists) im Bereich der Entwicklung kulturübergreifender Kompetenzen von Logopäden/innen aus der ganzen Welt, die im Vereinigten Königreich arbeiten wollen.

Nach der Vorstellung relevanter Daten werden diese diskutiert. Anschließend erfolgt eine Diskussion mit dem Publikum über die Erfahrungen in anderen Teilen Europas. Ziel ist es, sich über geeignete Verfahren auszutauschen und Empfehlungen für künftige Entwicklungen im Bereich der kulturübergreifenden Kompetenzen der Therapeuten abzugeben.

 

Schlüsselwörter: Kulturübergreifende Kompetenz, internationale Studierende