Kommunikations-
und Gesprächsgruppe bei Morbus Alzheimer
Berücksichtigung der soziokulturellen Vielfalt der
Teilnehmer
- Berücksichtigung
der von den Referenten vertretenen Multidisziplinarität
Brigitte Marcotte
(b.marcotte@wanadoo.fr)
Paris, France
Ausgehend von einer klinischen Studie
werden Überlegungen für die Behandlung von Kommunikationsstörungen bei
Alzheimerpatienten im zweiten und dritten, d.h. in einem fortgeschrittenen
Stadium der Krankheit angestellt.
1. Zusammenstellung
der Gruppen:
Nach welchen Kriterien und auf der
Grundlage welcher Beurteilungen?
Anstreben einer Homogenität, bei der
die Teilnahme von Patienten mit anderen Krankheiten jedoch nicht ausgeschlossen
wird.
Welche Therapeuten? Einholen einer
zweiten Meinung. Funktion und spezielle Kompetenzen des Logopäden.
2. Inhalte:
Bräuche und Rituale
Verbale und nonverbale Kommunikation,
Bemühen um ein angemessenes und einfühlsames Gespräch, bei dem versucht wird,
Überinterpretationen zu vermeiden.
Berücksichtigung der früheren
Kenntnisse und Fähigkeiten der Teilnehmer
Wiederherstellung der Selbstachtung, Soziotherapie
3. Art
der Zusammenarbeit mit den Familien:
Gegenseitige Unterstützung
Vertraut machen mit der Krankheit,
Begleitung zusammen mit den Angehörigen: „Es gibt schwerwiegende
Alterserscheinungen, die man erleichtern kann“.
4. Weiterführende
ethische und philosophische Gedanken:
Was macht einen Menschen wirklich
aus?
Welchen Platz haben die „Alten“ in
unseren europäischen Gesellschaften?
Was wird von ihnen erwartet, welche
Aufgaben haben sie?